Meine Tipps für deine nächste Apulienreise.

Mein Traum ist nach langer Zeit endlich wahr geworden, die Reise nach Apulien. In diesem Beitrag möchte ihr dir alle Ortschaften die wir besucht haben und unsere Unterkunft etwas näher zeigen, zudem hab ich auch ein paar Tipps für eure Reise.

 

 

Tipp 1 – die Fluglinie:

Mit der Billigfluglinie Wizzair ging es von Wien nach Bari. Dabei solltest du darauf achten, Priority (25€ pro Person) zu buchen, wenn du einen kleinen Handgepäcks Koffer mit hast. Ein Rucksack gilt hier nicht. Unbedingt auch rechtzeitig einchecken, da sonst extra Kosten entstehen!

 

Tipp 2 – Mietauto buchen:

Um möglichst viel von Apulien zu sehen, würde ich dir ein Mietauto raten. Wir haben uns über Joyrent eines gebucht, was sehr gut funktioniert hat. Achte darauf, dass du dir die Abholzeiten gut anschaust, da es nur 2h reserviert wird, sollte der Flug Verspätung haben, verfällt die Reservierung automatisch.

Bevor du mit dem Auto fährst, kontrolliere nochmals genau alle Mängel!

 

Tipp 3 – wähle die richtige Unterkunft:

Wir haben in Apulien 3 Unterkünfte gebucht, da wir so näher bei gewissen Ortschaften waren und nicht allzu weit hatten. Ich kann diese wirklich sehr empfehlen:

 

I Mulicchi:

Wir haben bei der Planung der Reise entschieden, weiter unten zu beginnen und dann immer weiter hoch zu wandern um nicht zu weit zum Flughafen zu haben.

Gebucht haben wir Farmhäuser, was in dieser Gegend sehr beliebt ist.

Das erste Apartment war relativ groß, mit einem tollen Pool. Die meiste Zeit waren wir komplett alleine. Das Frühstück war ok und das Personal sehr nett und freundlich.

Rund um das Areal gab es Feigenbäume, was für mich ein absolutes Highlight war.

Dort besuchten wir die erste Ortschaft Gallipoli, welche mich aber nicht besonders überzeugt hat. Es war laut, sehr viele Menschen und die Gassen nicht besonders schön. Den Sonnenuntergang kann man dort jedoch sehr gut sehen.

Gallipoli
Gallipoli

 

Wenn man schon so weit unten ist, sollte man sich unbedingt ein Boot mieten und die Grotten anschauen. Wir hatten ein Boot für ca 4h um 110€ und durften damit komplett alleine herum fahren. In Santa Maria di Leuca gibt es einige Bootsvermietungen die auch einen Parkplatz um 5€ für den Tag anbieten. Der Parkplatz wird ständig mit einem Schranken gesichert, so muss man sich keine Sorgen machen, dass etwas mit dem Auto sein könnte 😉

 

Fikus Puglia:

Das nächste Apartment war zwischen vielen Olivenbäumen und sehr familiär und hatte nur 3 Apartments. Die Familie dort ist sehr lieb, bereitet jeden Tag ein Frühstück vor und kocht  mit Obst und Gemüse aus dem eigens angelegten Garten. Man fühlt sich dort irgendwie wie daheim 🙂

 

Von dort aus hatten wir nur ca 45 min zu nächsten Ortschaft Ostuni. Eine tolle Stadt, viele kleine Gassen und leckere Restaurants. Sollte man dort Essen gehen, unbedingt reservieren, da es kaum freie Plätze gibt.

TOP Lokale sind: Osteria Del Tempo Person, Taverna Della Gelosia und …

Die nächste Ortschaft die wir besuchten war Alberobello. Kleiner Tipp, unbedingt in der Früh hinschauen, da sonst zu viele Menschen  sind. Da es untertags bei uns einfach zu heiss war, haben wir uns die Ortschaft kurz angesehen und sind anschließend wieder zum Apartment zurück. In Italien kann man überall parken, wenn blaue Linien zu sehen sind, muss ein Parkticket gelöst werden. Von den Bauwerken her einfach die süßeste Stadt.

Zuletzt besuchten wir noch Ceglie Messapica, dort gibt es einen süßen Markt wo abends gekocht wird, fast wie ein Adventmarkt bei uns.

Anschließend ging es zur letzten Unterkunft die erst seit Mai offen hat.

 

Masseria Grofoleo:

Auch dort hatten wir ein kleines Häuschen, sehr sauber, modern und der Chef wahnsinnig lieb und bemüht. Das Hotel befindet sich gleich in der Nähe von Loccorotondo, eine sehr süße kleine Altstadt. Nicht so überfüllt wie andere Ortschaften aber auch sehr schön.

 

Von dort aus braucht man ca 40 min nach Polignano a Mare. Sollte man natürlich auch gesehen haben, obwohl es bei uns nicht die Möglichkeit gab dort zu baden, da es einfach zu überfüllt war. Trotzdem ist die Ortschaft auch sehr schön, leckere Restaurants und nette Gasse.

Von dort aus ist es nicht mehr weit nach Monopoli, eine kleine Hafenstadt die durch ihren Fischhandel bekannt ist. Ich war nicht so begeistert von der Stadt, aber das Essen war wirklich gut und vor allem auch sehr günstig. Abends kann es dann auch doch sehr voll werden.

Tipp 4 – schlechtes Wetter?

An einem Tag hatten wir ein bisschen Regen, deshalb haben wir einen Spaday eingelegt und sind zu einem der schönsten und teuersten Hotels gefahren, Borgo Egnazia. Die Preise dort sind natürlich der Wahnsinn, aber das Hotel bzw. das Anwesen einmal gesehen zu haben ist ein Traum. Man kann dort auch im Beach Club eine Liege reservieren. Da wird man dann auch mal mit einem Shuttel zum Strand gebracht, da es wirklich ein großes Areal ist. Trotzdem sehenswert 🙂

Natürlich gibt es noch so viele Ortschaften die man sich anschauen sollte, vor allem auch Martina Franca, Puglia und auch Bari. Aber was wäre ein Urlaub ohne Entspannung 😉

Ich hoffe meine Tipps haben wir bei deiner Reise geholfen, gerne einfach schreiben, wenn du Fragen hast.

 

xx T.

 

 

 

1 Comment

  • steffi
    4 Wochen ago

    Danke für den tollen Beitrag und die Tipps. Die Städte sehen so süß aus.
    Deine Outfits waren immer on Point. Wollte heuer schon nach Apulien,
    ich hoffe es ist nächsten Sommer endlich soweit.
    Liebe Grüße, Steffi

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